Zitronensirup mit Tonkabohne – der Knaller für den Sommer!

Letztes Jahr war ich das allererste Mal in einem veganen Cafe essen und habe dort ganz unerwartet die BESTE Limo meines Lebens getrunken – eine Orangen-Tonka Limonade. Was ist eine Tonkabohne? Das wusste ich bis dahin auch noch nicht 🙂

Die Tonkabohne ist eine kleine braune Bohne, die ein bisschen einer ungeschälten Mandel ähnelt. Vom Geschmack her ist sie am ehesten mit Vanille vergleichbar, also süß. Ich finde der echt charakteristische Geschmack der Tonkabohne kommt definitiv an Vanillearoma ran! Gleich nach meinem ersten Versuch dieser geilen (ja, geilen!) Limo bzw. Schorle habe ich mir vorgenommen, auch mal etwas damit zu backen oder zu köcheln. Achso, diese tolle vegane Cafe ist übrigens das Happenpappen in Hamburg Eimsbüttel – kann ich auch jedem Nicht-Veganer wärmstens empfehlen! Wenn ihr mal da seid, probiert unbedingt die veganen Burger.

Vor Kurzem habe ich einen Soda Stream zum Wasser sprudeln gewonnen (Yeah!) und das nun als Anlass genommen, einen eigenen Sirup einzukochen. Ich bin soooo glücklich mit dem Ergebnis und das ist jetzt schon meine Lieblingsgetränk für den Sommer! Die Zubereitung von diesem Knaller-Sirup ist übrigens total easy und wenn man auf dem Balkon in der Sonne liegt, kann man den Sirup quasi nebenbei in der Küche vor sich hin köcheln lassen … 🙂

Zuckersüße Grüße,

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Zitronensirup mit Tonkabohne
(ergibt ca. 500 ml Sirup)

  • 4 große Bio Zitronen (ergeben ca. 220ml Saft)
  • 220ml Wasser
  • 200g Zucker
  • 2 Tonkabohnen (2 TL geriebene Tonkabohne)
  1. Zuerst einen kleinen Topf zurechtstellen. Nun von 2 Zitronen mit einem Sparschäler die Schale dünn abziehen (dabei aufpassen, dass ihr nicht das „Weiße“ mit abzieht, denn sonst wird es bitter). Die Schalen könnt ihr dann gleich in den Topf schmeißen. Gießt das Wasser nun auf. Auch den Zucker könnt ihr schon dazugeben.
  2. Nun müsst ihr die Tonkabohnen reiben, das geht am besten mit einer sehr feinen Reibe – z.B. eine Parmesanreibe oder eine Muskatreibe. Gebt schonmal einen Teelöffel Tonka-Abrieb mit in den Topf.
  3. Nun alles gut verrühren und einmal leicht aufkochen lassen, dabei gut rühren damit nichts anbrennt. Dann könnt ihr die Herdplatte auf eine niedrige Tastaur runter stellen und den Sirup ca. eine halbe Stunde mit Deckel einkochen lassen. Kurz vor Ende noch einen Teelöffel Tonka-Abrieb dazugeben.
  4. Wenn der Sirup leicht andickt und die Farbe deutlich verdunkelt hat, ist er soweit. Gießt den Sirup noch heiß duch ein Sieb und füllt ihn Flaschen.
  5. Lasst den Sirup am besten eine Nacht durchziehen, dann könnt ihr ihn endlich testen! Nach ein paar Tagen dickt er auch noch nach.

Ein kleiner Tipp

Für eine leckere Schorle gießt 300 ml Sprudelwasser auf 2 cl Sirup auf, am besten auf Eis mit einer Scheibe Zitrone – dann genießen! 🙂

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There are 5 comments for this article
  1. Malte 6. Mai 2016 6:53

    Das hört sich super an! Wird direkt ausprobiert und nicht nur für Schorle. Im Sekt auf dem Balkon ist es bestimmt ebenfalls der Knaller!

  2. Matthias Becker 17. Februar 2018 21:06

    Geil *haumichwech* war in besagtem Café. Und habe besagtes Getränk getrunken. Dann Google gefragt und HIER BIN ICH 😀
    Bin gespannt! Versuche es gleich nächste Woche mal 😀

    Gruß Matthias

    • Anne_Zuckermoment 17. Februar 2018 21:16

      Hahaha wie geil ist das denn ? #besterkommentarever … Echt cool, dass du durch Zufall mein Rezept gefunden hast und wenn du die Limo dort genauso geil fandest wie ich, wirst du meinen Sirup lieben Ich würde mich über dein Feedback freuen ✌

      • Matthias Becker 17. Februar 2018 21:21

        Den wirst du bekommen! Aber ich werde es mit Xucker versuchen und Ingwer mit bei mischen!

        Meine persönliche Empfehlung ist dann übrigens Wasserkefir an Dich!

        Liebe Grüße

  3. Leonard 4. Juni 2018 12:25

    Moin,
    Ich will gerade dein Rezept machen, merke da steht nicht wann man den Zitronensaft beifügt. Aber denke mit dem Wasser zusammen am Anfang. Würde ich aber der Vollständigkeit halber mit reinschreiben.
    Bin mal gespannt wie es schmecken wird.
    Danke für das Rezept.
    Ich kenne diese Kombination auch aus dem Happenpappen .. oder eben auch aus dem Innerluck, da finde ich es auch noch besser dosiert. Ist recht lecker dort.
    Viel Freude an deinem Blog weiterhin.

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