Kuchen und Torten

„Vanille-Apfelkuchen mit Zimtguss“ und die Frage, wer mir einen Geburtstagskuchen bäckt

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Ein viertel Jahrhundert soll ich alt sein? Das klingt aber verdammt alt. Wenn man es jedoch in Zahlen ausdrückt, empfinde ich es als perfektes Alter. Ich bin alt genug um zu wissen, was ich tue und ich bin alt genug um zu Wissen, dass ich Mitten im Leben stecke und mein Geld ausgeben kann wofür ich will. Perfekt also! Diese Woche hatte ich nun Geburtstag und jedes Jahr freue ich mich wie eine Schneekönigin für einen Tag das „Geburtstagskind“ zu sein!

Die Frage, ob mein Freund mir einen Geburtstagskuchen backen will, hätte ich mir jedoch selbst beantworten können. „Aber du kannst doch so toll backen, warum soll ich das denn machen?“ Seid ihr auch Hobbybäcker und / oder Foodblogger und kennt dieses Problem? Wer bäckt uns denn einen Kuchen wenn wir Geburtstag haben? Das ist wohl einer der Nachteile, wenn man selbst gern für alle anderen um sich herum Geburtstagskuchen aller Art bäckt, dann traut sich wohl keiner einem ebenso etwas zu präsentieren 🙂 Obwohl … Wenn ich so darüber nachdenke … Der Vorteil ist auf jeden Fall, dass man sich selber aussuchen kann, was man gerne essen möchte. Oder wie seht ihr das? Dann muss ich mir keine Sahnetorte runterquetschen obwohl ich sie gar nicht mag und muss auch nicht vor Neugier halb sterben, welche Überraschung mir bevorsteht. Damit kann ich leben!

Also hieß es wie jedes Jahr „ran an den Speck“ und mir einen Kuchen raussuchen. Da der Winter noch nicht vorbei ist und ich Lust auf einen weihnachtlichen Geschmack hatte, habe ich mich für einen schnellen aber verdammt gut riechenden Vanille-Apfelkuchen mit Zimtguss von Zucker, Zimt und Liebe entschieden. Mit ein paar Kerzen kann der Apfelkuchen sich als Geburstagkind-Glücklichmacher sehen lassen!

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Vanille-Apfelkuchen mit Zimtguss

Apfelfüllung

* 3 mittelgroße Äpfel (150g)
* 1 EL Zucker
* ca. 1 TL Zimt (kann gern auch mehr sein)
* Mark einer Vanilleschote
(ich verwende auch gerne Finesse Bourbon-Vanille Aroma von Dr. Oetker)

Rührteig

* 4 Eier
* 160 g weiche Butter
* 200 g Zucker
* 250 g Mehl
* 1 Prise Salz
(für diesen Kuchen ist kein Backpulver notwendig)

Zimtguss

* 100 g Puderzucker
* 1 TL Zimt
* ca. 2 EL Milch

1.) Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Eine Kastenform (ca. 11 x 25cm) fetten oder mit Backpapier versehen. Meine Kastenform war leider zu groß und ich habe eine Herzform genommen, die eine ähnliche Größe hat. Die Form muss gut eingefettet werden, dazu nehme ich hier ausschließlich Butter.
2.) Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Würfel sollten alle eine ähnliche Größe haben.  Die Stücke mit Zucker,  Zimt und Vanillemark (bzw. Aroma) mischen und dann ca. 30 Minuten lang beiseite stellen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie das riecht!
3.) Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren.
4.) Die Eier nach und nach hinzugeben und immer erst mit dem nächsten Ei weitermachen, wenn das vorherige gut eingemischt wurde. Das Mehl und Salz vermengen und zum Teig geben.
5.) Die gewürfelten Äpfel mitsamt der Vanille-Zimt-Flüssigkeit, die sich gebildet hat, gut unterheben und den Teig in die jeweilige Kuchenform füllen.
6.) Den Kuchen ca. 80 Minuten lang backen. Der Teig wird oben relativ schnell dunkel, aber das lässt irgendwann nach. Lasst euch davon nicht irritieren! Dann in der Form auskühlen lassen.
7.) Für den Zimtguss den Puderzucker mit Zimt mischen. Dann die Milch hinzufügen und alles zu einem glatten Guss verrühren. Wer ihn gerne etwas „dicker“ mag, kann einfach mehr Puderzucker hinzugeben.

Der Kuchen ist sowas von saftig und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser! … Und der Geruch … Sensationell zimtig-vanillig!

Zuckersüße Grüße,

eure Anne

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(ein Rezept von Zucker, Zimt und Liebe)

 

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3 Comments

  • Reply Ute Stein 9. Januar 2015 at 22:16

    Ganz toll geworden der Beitrag und wenn Kai diese tollen Bilder gemacht hat, dann sollte er auch food- Fotograf werden, die finde ich richtig toll!!! Übrigens hat der Kuchen sehr gut geschmeckt. Liebe Grüße

  • Reply nadine 2. September 2017 at 15:41

    ich möchte gerade deinen kuchen nachbacken und stelle fest, das die butter gar nicht angegeben ist …auch keine mengenangabe…kannst du das noch nachholen?? wäre super…der kuchen sieht nämlich toll aus…

    • Reply Anne_Zuckermoment 19. September 2017 at 16:01

      Hallo liebe Nadine, bitte entschuldige meine späte Antwort! Es tut mir leid, dass du den Kuchen noch nicht nachbacken konntest – ich habe die Angaben gerade ergänzt! Da war mir ja echt ein ganz schöner Fehler unterlaufen… Wenn du ihn nun doch noch bäckst, dann geb mir gerne eine Rückmeldung. Ganz liebe Grüße!

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