Kekse und Plätzchen, Kuchen und Torten

„Pinata Cake“ mit Schuss und lustige „Kacki Kekse“ für Halloween – da muss man die Süßigkeiten erst suchen?

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Achtung, Achtung, denn hier kommt mein allererster Halloween Post auf Zuckermoment. Komisch, denn eigentlich mag ich Halloween gerne. Als ich noch ein Teeanger war habe ich mich zu Halloween immer mit meinen Mädels getroffen und wir sind durch unser Dorf von Haus zu Haus gezogen.Ich fand das super, denn nicht nur meine Sucht nach Süßigkeiten ist dabei total befriedigt worden, sondern man konnte auch einfach mal an der Haustür der Klassenlehrerin klingeln und sie im Nachthemd erwischen oder bei den netten Nachbarn richtig viel Süßes absahnen. Noch besser, wenn Leute die man nicht mag nicht da waren und man dann einen kleinen Streich spielen konnte… 🙂 Das waren noch Zeiten. Ich bin heute zwar nicht so der Halloween-Party-Gänger aber ich freue mich immer riesig, wenn es an der Tür klingelt und die „Kleinen“ nach Süßem fragen. Dieses Jahr wollte ich schon ganz früh anfangen Süßigkeiten für Halloween zu kaufen (vielleicht auch schon ein bisschen naschen), aber wisst ihr wie schwer das ist? Kaum Märkte habe ich gefunden, in denen es richtige Halloween Süßigkeiten gab. Deswegen habe ich auch einige Läden abgeklappert um an die schaurigen Augen zu kommen, die aus unserem Kuchen herausblinzeln….

Und da ist sie nun, meine erste schaurig schöne Halloween Torte. Ok, das war gelogen, ich habe sie nicht alleine gemacht – ich war mal wieder überaus kreativ mit Maike von Celebrate little Things. Bei unserem letzten Backtermin ist uns aufgefallen, dass wir noch nie etwas mit Schokolade gebacken haben. Keine Ahnung warum, aber dafür gibt es jetzt auch eine richtige Dröhnung an Schoki . Unser rituelles Brainstorming auf Pinterest brachte uns dann auf die Idee zu einer Pinata, denn alles was mit Süßigkeiten gefüllt ist, ist gut. „On Top“ kam uns dann noch die Idee zu den Kacki Keksen, das war ein Spaß! Als wir die Würstchen (haha) gerollt und gedreht haben, haben wir uns halb tot gelacht und wie zwei Kleine gefreut, da wird man kurz vor Halloween wieder selbst zum Teenie 🙂

Aber aufgepasst, unser Kuchen hat schon einen kleinen Schwips, er ist also eher für Erwachsene geeignet. Falls ihr den für eine Kinderparty macht, einfach den Schuss Whiskey durch einen Schuss Kinderglühwein oder Cola ersetzen. Bei Instagram könnt ihr unter dem Hashtag #celebratethezuckermoment nachverfolgen, was wir gebacken haben. Die Rezepte dazu findet ihr dann immer auf unseren Blogs.

Für die Halloweenparty ist der Pinata Cake einfach eine grandiose Idee, denn mal sehen was euer Besuch für Augen macht, wenn ihr den Kuchen anschneidet. Das haben sie bestimmt nicht erwartet, oder? Gruselig, witizg, süß und sooo saftig gleichzeitig! 

Zuckersüße Grüße,

Anne_2

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„Kacki Kekse“
(ca. 1 Blech)

  • 150 g Mehl + etwas zum Kneten
  • 75 g Puderzucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g Kakao
  • 1 Ei
  • etwas Milch
  • 60 g Butter
  1. Zuerst müsst ihr alle trockenen Zutaten miteinander vermischen (Mehl, Backpulver,Puderzucker, Vanillezucker, Kakao). Gebt nun die Butter in Stücken zu den trockenen Zutaten und verknetet es mit den Fingern so, dass kleine Flöckchen entstehen. Wenn die Butter gut verknetet ist, gebt die Milch und das Ei dazu und verknetet alles zu einem Teig, evt. braucht ihr dazu etwas mehr Mehl.
  2. Den Teig nun zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Legt es dann mind. 30 Minuten in den Kühlschrank.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  4. Nun kommt der witzigste Teil, denn ihr müsst die Kacki – Würste formen 🙂 Nehmt dazu kleine Stücke vom Teig ab, rollt sie zu einer Wurst und formt dann den Haufen 🙂 Die Häufchen müssen bei 180 Grad ca. 10 – 12 Minuten gebacken werden.

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„Pinata Cake“ aus Schokoladen-Rührteig mit Schuss
(für 3 Tortenböden mit 18 cm Durchmesser)

Rührteig

  • 500 g Mehl
  • 150 g Kakaopulver
  • 4 TL Natron
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 400 g brauner Zucker
  • 6 Eier
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 600 g Buttermilch
  • eine guten Schuss Whiskey
  • ca. 4 TL Glühweingewürz
  • etwas dunkle Schokoladenkuvertüre

+ Süßigkeiten zum Befüllen (dürfen nicht zu groß sein)

„Blut-Guss“

  • etwas Puderzucker
  • etwas Buttermilch
  • rote Lebenmittelfarbe
  1. Die beiden Zuckersorten mit der weichen Butter in einer großen Schüssel (oder Küchemaschine) schaumig rühren. In einer anderen Schüssel das Mehl, Kakao, Natron und Glühweingewürz vermischen.
  2. Nun zuerst die Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Dann die Mehlmischung und die Buttermilch abwechselnd unter den Teig rühren bis eine glatte, schokoladige Masse entsteht. Nun den guten Schuss Whiskey nicht vergessen, der gibt dem Teig eine Extra Kick 🙂 Der Teig soll aber möglichst nicht zu lange gerührt werden, da er sonst nicht so schön fluffig wird.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  4. Wenn ihr nur eine Springform in der Größe habt, müsst ihr die Böden alle nacheinander backen. Dazu die Form gut mit Butter einfetten, mit Kakao bestäuben und ein Drittel vom Teig einfüllen. Die Böden nacheinander ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen!). Die Böden komplett auskühlen lassen.
  5. Die Böden dann mit einem Messer gerade schneiden, falls sie zu sehr aufgegangen sind. Einer der Böden wird nun die Mitte, die später gefüllt wird und muss deshalb ausgestochen werden. Sucht euch eine kleine Schüssel, die ihr dazu als „Schablone“ nehmen könnt und schneidet dann ein kreisrundes Loch in den Boden.
  6. Nun die Kuvertüre erhitzen. Dann einen der anderen Böden als Grundlage auf die Tortenplatte legen. Die Kuvertüre wird quasi als „Kleber“ genutzt. Etwas Kuvertüre auf den Rand streichen und dann den ausgestochenen Boden darauf legen. Jetzt könnt ihr den Kuchen endlich mit den Süßigkeiten befüllen. Achtet darauf, dass es nicht zu viel wird, denn jetzt kommt ja noch der dritte Boden darauf (auch vorher den Rand mit Kuvertüre bepinseln). Eine kleine Bildanleitung für das Stapeln und Befüllen könnt ihr z.B. HIER sehen.
  7. Für den Guss den Puderzucker mit etwas Buttermilch glattrühren, bis die gewünschte „Blut-Konsistenz“ erreicht ist 🙂 Mit ca. 1 Teelöffel roter Lebensmittelfarbe könnt ihr den Guss dann blutrot einfärben und über den Kuchen gießen.

Dekoriert haben wir unseren Pinata Kuchen mit Kuchenkrümeln und den vorher gebackenen Kacki-Keksen, einfach herrlich das Ergebnis 

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