Kuchen und Torten

Mit „Kalte Schnauze“ wieder ein Geburtstagskind sein

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„Kalter Hund, kalte Schnauze, Lukullus, kalter Peter, …“ Egal wie wir es nennen, für mich ist das eine der schönsten Erinnerungen an meine Kindergeburtstage Zuhause bei meinen Eltern. Kalte Schnauze stand bei uns in jedem Jahr mindestens zweimal auf dem Tisch und jedes Mal haben wir mit voller Vergnügung geschlemmt.

In diesem Jahr wollte ich ihn endlich mal selber machen, nachdem ich die letzen 26 Jahre meiner Mutti dabei über die Schulter geschaut habe. Beim letzten Besuch habe ich mir das Rezept aus dem uralt Backbuch Zuhause abgeschrieben und los ging es. Die Zutatenliste ist ja kurz und eigentlich ganz einfach, man braucht nur ein bisschen Fingerspitzengefühl beim Stapeln der Kekse. Alle Kekse, die zerbrechen kann man übrigens gleich nebenbei in die Schokolade tunken und probieren 🙂

Zum Ritual an meinen Geburtstagen gehörte es früher immer, dass ich den Kuchen zum Schluss mit bunten Smarties belegen durfte. Und obwohl ich nicht mehr Zuhause wohne und auch kein Kind mehr bin, habe ich mir das nicht nehmen lassen wieder das Geburtstagskind zu sein.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zubereiten meiner Kindheitserinnerung 🙂

Zuckersüße Grüße,

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„Kalte Schnauze“ (Kalter Hund)
Der Kuchen ist ein Hit auf jedem Kindergeburtstag! 

  • 200g Puderzucker
  • 2 Eier
  • 90g Backkakao
  • 250g Kokosfett
  • 200g Butterkekse
  • 1 Packung Smarties
  1. Den Puderzucker, die Eier und den Backkakao mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verrühren.
  2. Nun das Kokosfett in einem Topf bei geringer Hitze k0mplett auflösen.
  3. Wenn das Kokosfett flüssig ist, nehmt euch einen Schneebesen zur Hand, jetzt ist Armkraft angesagt 🙂 Nun gebt ihr immer ein bisschen Kokosfett zu der Kakaomasse und rührt es sorgfältig und schnell unter. Dann wieder ein bisschen dazu und immer fleißig weiter rühren. Das wiederholt ihr mehrere Mal, bis alles Kokosfett klumpenfrei untergerührt ist. WICHTIG: Nicht alles auf einmal unterrühren, dann wird die Masse klumpig und zäh.
  4. Legt euch auf einem Stück Backpapier nun 5 Kekse dicht nebeneinander, das wird das „Fundament“, dann wird gestapelt. Auf die 5 Kekse streicht ihr nun eine Schicht Schokomasse auf. Drückt dabei von hinten ein bisschen an die Kekse, damit nicht alles verrutscht. Nun kommt auf die Schokoschicht die nächste Keksreihe. Legt die Kekse dabei wie Ziegel auf eine Mauer, damit es schön stabil wird. Dann wieder eine Schokoschicht, dann wieder Kekse… Insgesamt reicht die Schokimasse um 5 Schichten Kekse übereinander zu stapeln.
  5. Mit der restlichen Schokomasse könnt ihr den Kuchen nun von außen noch bestreichen, ihn ein bisschen hübsch und gleichmäßig machen.
  6. Mit den Smarties könnt ihr nun euer Lieblingsmotiv oder den Namen des Geburtstagskindes auf den Kuchen legen.
  7. Den Kuchen nun an einen kalten Ort stellen und am Besten über Nacht aushärten lassen.
  8. Wundert euch nicht, falls sich auf dem Kuchen weiße Stellen bzw. Pfützen bilden, das ist eine Ablagerung vom Kokosfett.

TIPP: Wenn euch das Stapeln zu wackelig ist, könnt ihr das auch in einer Kastenform machen 🙂

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3 Comments

  • Reply Christian Baier 28. Juni 2016 at 20:23

    Hi Anne,

    irgendwie bin ich auf deine Seite gelandet. Google sei Dank 🙂 Und ja, Kalte Schnauze ist echt lecker. Die habe ich als Kind zu DDR Zeiten geliebt. Einzig die Smarties, die gab es damals noch nicht. Ich habe in letzter Zeit immer weiße Schnauze gemacht. Also eine kreative Kopie des dunklen Klassikers:

    http://selbst-schuld.com/kalte-schnauze-weiss-und-frisch-gemacht/

    Doch nun wird es wieder mal Zeit für die Schokoladenversion, und dieses Mal mache ich sie mit Smarties.

    Danke für das Rezept und Grüße

    Christian

    • Reply Anne_Zuckermoment 18. Juli 2016 at 15:29

      Hallo Christian,
      zuerst entschuldige bitte meine späte Antwort auf deinen netten Kommentar! Ich habe mich sehr gefreut, dass du zufällig hier gelandet bist 🙂
      Es freut mich, dass die kalte Schnauze bei dir Erinnerungen weckt, das kenne ich auch von den Erzählungen meiner Mutti. Hast du das Rezept mit den Smarites denn schon getestet? Dann würde ich mich über ein Bild freuen 🙂
      Also die Idee mit der weißen Schoki finde ich super, das werde ich garantiert auch mal probieren!!!
      Zuckersüße Grüße!

      • Reply Christian Baier 18. Juli 2016 at 19:17

        Guten Abend,

        das Rezept mit den Smarties probiere ich erst in ein paar Monaten. Mein süßer Zahn schlägt sich immer auf meine Wage nieder (lach). Ich habe in den letzen Wochen eine Zuckerfrei – Challenge gemacht (http://selbst-schuld.com/mein-verzicht-auf-zucker-1-monats-challenge-erfahrungsbericht/) und da passt die kalte Smartie – Variante nicht unbedingt dazu.

        Trotzdem lese ich mir gern die süßen Rezepte um dann in der kühleren Jahreszeit wieder zuzuschlagen. Ich muss aufhören zu schreiben. Bekommt schon wieder Lust auf süßes. Quasi einen Zuckermoment 🙂

        (noch) zuckerfreie Grüße wünscht

        Christian

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