Allgemein

Ein paar Gedanken über den Blog ( Persönlich )

Hamburg_food_lifestyle_back_blog_cakeworld_2016-3

Heute gibt es mal nichts Süßes, sondern ein paar Gedanken von mir. Generell bin ich ein Mensch, der viel nachdenkt und manchmal einfach zu viel grübelt. Meine positiven und ab und an auch negativen Gedanken möchte ich gerne mit euch teilen. Ein paar Blumen habe ich aber mitgebracht, damit es nicht zu „farblos“ wird 🙂

Wie fange ich an… Ganz ehrlich? Ja, Authentizität ist mir sehr wichtig, deswegen bin ich auch ehrlich zu euch. In letzter Zeit kam mir oft der Gedanke mit Zuckermoment aufzuhören. Den Blog einfach aufgeben und bei Instagram ganz privat weiter posten. Ich habe mir die Frage gestellt ob es überhaupt noch Sinn macht, als kleines „Bloggerlicht“ kleine Beiträge über mich und meinen Kuchen zu teilen. Werde ich jemals bei „den Großen mitspielen“? Mh. Ihr wollte jetzt bestimmt wissen, wieso. Es gibt mehrere Gründe.

Arbeit und Freizeit sind ein Punkt. Ich mag meinen Job, aber ich arbeite Vollzeit und bin außer am Wochenende den ganzen Tag unterwegs. Oft fehlt mir dann am Abend die Motivation, Rezepte zu entwickeln, zu backen oder Blogposts zu schreiben, weil ich einfach kaputt bin. Wie es so ist, stehen dann oft auch noch Termine an oder man ist mit Freunden verabredet. Wo bleibt da die Zeit? Wann schaffen es „die großen Blogger“ das alles zu machen? Oder muss man dafür weniger arbeiten?

… Und wenn ich dann abends so durch meinen Feedreader und meine Timeline auf Instagram srcolle, sehe ich all die wahnsinnig tollen Rezepte von großartigen Bloggern, bewundere die grandiosen Fotos und bin (ganz ehrlich!) oft ein bisschen neidisch. Gedanken wie „Auf die Idee wäre ich nie gekommen!“ oder „Genau das wollte ich auch irgendwann mal machen!“ oder auch „Sowas schaffe ich niemals!“ schwirren mir dann durch den Kopf. Das sieht immer alles so spektakulär aus. Leider bin ich ein Mensch, der sich von sowas schnell mitreißen lässt und leider oft dann an mir selber zweifele und meine eigenen Ideen abwerte. Ich möchte mich auch nicht unter Druck setzen, wie jeder weiß bringt das nichts, aber das passiert dann oft automatisch.

Manchmal ist es einfach nur deprimierend, nicht die Ideen umsetzten zu können, die auf meinen „Das muss ich backen“- Listen schlummern und umgesetzt werden wollen. Keine Zeit, Stress, keine Motivation, dadurch keine Ideen, … ein Teufelskreis! Ich glaube, und das werden mir bestimmt viele raten, die Zeit muss man sich einfach nehmen! Vielleicht sollte ich besser planen, besser timen?

Kennt ihr das auch? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir über eure Erfahrungen und eure Gedanken berichtet. Keine Angst, das soll keine Selbsthilfegruppe werden, aber manchmal hilft es ja wenn es anderen auch so geht. Hier sind noch ein paar Blumen, danach geht es positiv weiter! 🙂

Hamburg_food_lifestyle_back_blog_cakeworld_2016-2

Und dann, nach all den negativen Gedanken, denke ich dann wieder daran, warum ich mit Zuckermoment angefangen habe. Genau erinnere ich mich noch an den Abend, als ich auf einem Blatt Wörter aufgeschrieben habe, die für den Blognamen in Frage kommen. Home, Cake, Moment, Zucker, Bakery … ZUCKERMOMENT! DAS IST ES! Ich war und bin so stolz auf den Namen und liebe ihn immernoch!

Mit dem Bloggen habe ich angefangen um eine Abwechslung von meinem sozialen Job zu finden und über mein größtes Hobby, das Backen, zu schreiben. Süßes und Kuchen liebe ich einfach und bin schon immer ein „Süßmaul“ 🙂 Ich wollte einfach mehr nach den süßen Momenten im Alltag suchen, die man manchmal im Stress verpasst und habe angefangen die „Zuckermomente“ auch über Instagram mit euch zu teilen. Nach und nach habe ich gemerkt, wie viel Spaß ich am Schreiben habe und wie viel Energie mir das tolle Feedback von EUCH gibt. Danke dafür!

Über den Blog habe ich bereits sooo viele tolle Menschen kennengelernt, das freut mich besonders! Es sind größtenteils Menschen, die man in seinem Leben oder seiner Laufbahn sonst wahrscheinlich nie kennengelernt hätte. Menschen, die die gleichen Interessen teilen und mit denen man im Cafe hundert Fotos von einem Stück Kuchen machen kann 🙂

So, genug „gejammert“. Eins kann ich euch versprechen, es geht weiter mit Zuckermoment! Ich habe sogar vor, meinen Blog ein bisschen zu erweitern und andere Kategorien wie „Travel“ oder „Lifestyle und Cafes“ für euch zu starten. Vielleicht setzt mich dann auch mit dem Backen nicht mehr so unter Druck! Was haltet ihr davon? Ich glaube, ich muss mir einfach immer wieder vor Augen halten, dass es O.K. ist, nicht jeden Tag riesige Rezepte oder spektakuläre Kuchen zu posten.

Im Grunde bin ich doch total zufrieden, mit meinem kleinen aber feinen Blog, der langsam „groß wird“, mich wirklich glücklich macht und mir die ganzen Zuckermomente im Alltag zeigt. ♥

Zuckersüße Grüße,

Anne_2

Previous Post Next Post

You Might Also Like

6 Comments

  • Reply Anja K. 22. März 2016 at 20:06

    Liebe Anne, wir kennen uns leider noch nicht persönlich. Aber ich würde dich zu gerne einmal kennenlernen. Denn dein Blog ist so sympathisch!

    Ich finde, jeder muss selber für sich entscheiden, was und wie oft er postet. Seit zwei Jahren gehe ich wieder arbeiten – seitdem ist es vorbei mit drei Poste in der Woche. Ich bin froh, wenn ich einen schaffe. Und wenn nicht, dann ist es eben so. Dann liegen auch mal 2 Wochen zwischen den Beiträgen. Oder ich mache Sommerpause, um ganz abzuschalten. Immerhin habe ich auch noch Mann, Kind und weitere Familie. Und die geht bei mir immer vor! Dafür sage ich auch schon mal ein Event ab.

    Ich komme damit gut zurecht, seitdem ich mit selbst den Druck zum Bloggen genommen habe. Denn ich möchte ja Spaß an meinem Blog haben. Ich denke, man würde es merken, wenn das nicht so wäre.

    Dann bleibt mein Blog eben etwas kleiner – dafür ist er aber MEINER.

    • Reply Anne_Zuckermoment 24. März 2016 at 10:07

      Hallo Anja, was für liebe Worte von dir! Du bist glaub ich eine der ersten, der ich bei Instagram gefolgt bin – ich würde dich auch gerne mal persönlich kennenlernen <3
      Mir geht es mit der Anzahl der Posts genauso, wenn ich Glück habe schaffe ich einen in der Woche - zur Zeit nichtmal das leider. Du hast Recht, jeder muss das selber entscheiden. Aber wie das so ist habe ich manchmal einen zu hohen Ansrpuch an mich selbst. Kennst du das auch? Das mit der Sommerpause habe ich letztes Jahr auch gemacht.
      Danke für deine ermutigenden Worte! Besonders der letzte Satz zeigt mir nochmal, das es richtig ist weiterzumachen.

  • Reply Hanna von Fräulein Selbstgemacht 22. März 2016 at 23:52

    Hallo liebe Anne!
    Ich finde deinen Blog Beitrag mutig, spannend und schön zugleich!
    Deinen Blog habe ich bereits vor über einem Jahr gelesen, noch bevor ich selber angefangen habe zu bloggen und ich muss sagen, dass es mir als Leser damals vollkommen egal war, wie viele Follower du wo hattest! Ich fand deinen Oster Sweet Table einfach so schön, dass ich unbedingt kommentieren musste. Dein Blog hat mich total fasziniert, weil du so schön schreibst und in Kombination mit den Bildern von Kai einfach immer wieder wunderbare Blog Beiträge entstehen!
    Ich kann gut verstehen, dass du das Wachstum deines Blogs endlich sehen möchtest und es greifbar für dich sein soll, aber manche Dinge brauchen einfach Zeit und solange du weiter so viel Liebe und Arbeit in deinen Blog steckst, wird das Wachstum ganz bestimmt kommen.
    Mittlerweile habe ich das große Glück gehabt dich persönlich kennenlernen zu dürfen und möchte darauf nicht mehr wieder verzichten! Deine Kreativität und gerade deinen gedankenreichen Charakter finde ich toll! Mit dir kann man herrlich quatschen, ganz egal ob über Bloggersachen oder Privates und genau das finde ich auch in deinem Blog wieder!
    Ich lese so gerne deine Texte, weil du deine Persönlichkeit auf diesem Blog immer wieder zeigst und einen ehrlichen sowie authentischen Einblick in das echte Leben ermöglichst. Ich freue mich riesig, dass du deinen Blog nicht aufgibst. Und ich denke auch, dass du dich wahrscheinlich in den letzten zwei Jahren einfach verändert hast und deswegen sich auch dein Blog mal ein bisschen mit verändern muss! Veränderung wird in unserer alltagsliebenden Gesellschaft leider so oft negativ gesehen, dabei ist sie meistens total positiv, denn sie schafft Platz für Neues und Neues ist aufregend und spannend!

    Ich drücke dich ganz dolle und freue mich schon sehr auf unser nächstes Treffen!
    Herzliche Grüße,
    Hanna

    • Reply Anne_Zuckermoment 24. März 2016 at 10:16

      Hallo Hanna… und WOW ! Wie viele liebe Worte kann man denn in einem einzigen Post verpacken? <3
      Danke danke danke für deine lieben Worte!
      Es macht mich so glücklich zu hören, dass du meinen Blog gelesen hast bevor du selber gebloggt hast und dass meine Ideen und mein Text so gut gefallen haben. Und so ein tolles Kompliment zu meiner Persönlichkeit hat mir noch niemand gemacht, da werde ich ja ganz rot 🙂
      Ich bin auch sehr froh dich kennengelernt zu haben und hoffe, dass wir noch eine lange Freundschaft vor uns haben - das wäre schön - und noch viele tolle Sachen zusammen machen !
      Es macht mir auch solche Freunde, deinem tollen Blog beim Wachsen zuzuschauen und du hast mich sehr ermutigt, eine paar Veränderungen vorzunehmen 🙂
      Liebe Grüße, Anne <3

  • Reply Marileen 23. März 2016 at 0:30

    Liebe Anne,
    der Artikel hätte genau so von mir sein können. Meinen Blog habe ich jetzt seit fast einem Jahr und ich hätte anfangs nicht gedacht, dass er so viel Arbeit macht. Eben genau wie du es schreibst möchte ich neben dem Vollzeitjob und dem Blog auch noch Zeit für meine Freunde haben.
    Und ich frage mich auch mehr und mehr, für wen ich den eigentlich schreibe. Sind es nicht hauptsächlich Freunde, Familie und andere Blogger, die das lesen?! Und nicht ein Jeder, der zufällig über meinen Blog stolpert. Würde mir wirklich etwas fehlen, wenn der Blog nicht mehr wäre? Würde ich mich selbst als gescheitert ansehen?
    Oder den Blog aufgeben und auf Instagram und Facebook ab und zu etwas posten, wie du es auch schon überlegt hast. Du bist dir ja schon sicher, dass du weitermachst, ich hänge momentan noch in der Schwebe..
    Liebe Grüße, Marileen

    • Reply Anne_Zuckermoment 24. März 2016 at 10:01

      Hallo Marileen,
      es ermutigt mich, das selbe von dir zu hören und das ich nicht die einzige bin der es so geht. Ich kenne das mit den Lesern auch nur zu gut, es sind doch meist Freunde und andere Blogger!
      Aber ich würde dir auf jeden Fall raten, den Blog nicht aufzugeben. Ich kenne ja deine Geschichte nicht, aber der Blog sieht so liebevoll aus. Letzten Sommer stande ich schonmal vor der selben Frage, habe aber dann lieber eine längere Pause gemacht. Dann kannst du immernoch überlegen. Denke nochmal drüber nach, ob der Blog dich glücklich macht und wieso du damit angefangen hast <3
      Liebe Grüße, Anne

    Leave a Reply