Unterwegs

eat & STYLE 2016 in Hamburg – ein kleiner Rundgang

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Am letzten Samstag fand in Hamburg Deutschlands größtes Food Festival statt – die eat&STYLE. In den letzten Jahren habe ich es irgendwie nie dorthin geschafft und mich deswegen umso mehr gefreut, einen Tag auf der Messe bzw. dem Festival zu verbringen und mich über Produktneuheiten zu informieren und natürlich auch durchzuprobieren 🙂 Zu meiner Freude wurde ich dann noch zu einem Bloggerrundgang eingeladen und hatte meinen Schatz Kai mit im Schlepptau (die Fotos sind wie fast immer von ihm).

Ein Food Festival also, was ist das nun? Neben zahlreichen regionalen Ausstellern aus Hamburg und Umgebung (zu denen ihr weiter unten noch mehr erfahrt) gab es vier große Themenbereiche bzw. Küchen, in denen man sich zu Kursen anmelden und gemeinsam mit anderen Koch- Backverrückten werkeln konnte, also selbst aktiv werden. Bei den Köchen, Konditoren und den jeweiligen Experten konnte man sich dann Tipps und Tricks holen. Ich war in keinem Kurs, da ich erst einmal alles auf mich wirken lassen wollte – vielleicht nächstes Jahr 🙂 Im Großen und Ganzen stand die eat&STYLE unter dem Motto Regionalität und „Slow Food“, um einfach wieder mehr zu Genießen, bewusst zu genießen und regionale Firmen und Marken zu unterstützen. Das finde ich SUPER!

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Bei einem kleinen Bloggerundgang durften wir vor der offziellen Eröffnung einen kleinen Einblick in die Themenwelten erhalten. Nach einem sehr guten Kaffee beim „Walk of Coffee“ entdeckten wir alle Bereiche und durften kurz mit den „Profis“ schnacken. Unser Frühstück gab es in der in Form von Fisch bei den Jungs von der Fischbar Kiel. Ehrlich? Ich bin so gar kein Fisch Fan, aber der Dorsch hat sogar mich überzeugt 🙂

Anschließend ging es auf eigene Faust durch die Halle und wir konnten endlich an den viiiiiielen Ständen anhalten und probieren. Oh ja, wir haben wirklich viel probiert, aber es war einfach zu gut und sobald man an einem Stand angehalten hat konnte man direkt nette Gespräche führen und mehr darüber erfahren. Es fing bei kleineren, privaten Bauernhöfen aus der Umgebung an, die ihre eigene Wurst präsentierten und es ging hin bis zu den Österreichern, die Almkäse und hausgeräucherten Schinken angeboten haben. Es ging weiter mit vielen kleineren und auch größeren StartUps, die ihre Produkte mit viel Leidenschaft präsentiert haben. Auch „altbekannte“ Leckereien habe ich gefunden, so wie z.B. das Eis von Luicella’s, das ich im Sommer schon ein paar Mal geschleckt habe.

Von gesund über fettig, von vegan bis fleischig und den verschiedensten Soßen und Spirituosen über Kakao bis zum Gin war echt für jeden Geschmack was dabei. Bei den nächsten Bildern seht ihr eine kleine Auswahl der Stände, die mich besonders begeistert haben 🙂

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Kalieber – Hier gab es definitiv die beste Wurst- und Schinkenauswahl, denn Kalieber arbeitet wirklich noch nach echter Fleischerei Handwerkskunst. Hier kennt man noch den Landwirt, von dem das Fleisch stammt und besonders die Rauchwurst mit Whiskey hat mich überzeugt. Mit witzigen Sprüchen wie „Bauchspeck muss man nicht abnehmen, sondern würfeln.“ hat man beim Testen auch noch was zu lachen gehabt 🙂

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Lotta’s Eierlikör – Einer der ersten Stände, an dem ich hängengeblieben bin (schon von weiten hat das Wort Eierlikör mich neugierig gemacht). Das Design und die Schrift auf der Flasche finde ich einfach so zuckersüß, dass ich erst einmal alle drei Varianten verksotet habe und mir dann eine Flasche mit Heidehonig mitgenommen habe. Aber psssst., der ist noch ganz neu! Mit dem Eierlikör kann man bestimmt super backen, vielleicht ein paar Plätzchen Cupcakes?

Tastillery – Weiter gehts mit gutem Alkohol in Form von Gin. An einem kleinen Stand haben wir die Jungs von Tastillery aus Hamburg kennengelernt. Hier kann man „Tasting Boxen“ mit Gin in den verschiedensten Nuancen bestellen und sich so z.B. mit Freunden einen netten Abend machen und muss nicht immer eine ganze Flasche einer Sorte kaufen. So symphastische Kerle. die wissen wie Qualität schmeckt und hundertprozentig hinter ihrer  Idee und ihrem Label stehen. Besonders Kai fühlte sich angezogen, denn unter Bartträgern versteht man sich… 🙂

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Wusstet ihr übrigens, dass man aus den Blüten des Kaffees einen Tee herstellen kann, der auch noch wach macht. Eine Mischung aus Kaffee und Tee quasi. Nein? Das habe ich vorher auch noch nie gehört!

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Hand-zu-Hand – Definitiv der symphatischte Stand, denn mit den beiden Gründern waren wir sofort auf einer Wellenlänge. Hand-zu-Hand stellen verschiedene vegane Fruchtschorlen ohne Zucker her und unterstützen unter dem Motto „Trinken für eine grünere Welt“ sogar soziale Projekte und engagieren sich viel. Respekt! Ich habe Rote Beete, Rharbarber und Johanissbeer probiert, alle soooo lecker!

Brandgut (Titelfoto) – Mögt ihr auch so gerne gebrannte Mandeln? Ich glaube die mag jeder! Brandgut hatte die fabelhafte Idee, gebrannte Nüsse in einen Aufstrich zu packen und damit haben sie echt einen Nerv getroffen. Bisher war mein Favorit immer Cashew, aber nach dem ich alle Sorten einmal probiert habe, schwenke ich glaub ich auf Pistazie um. Die müsst ihr probieren, aber Vorsicht – Suchtgefahr! Ich werd gleich mal noch einen Löffel nehmen 🙂

Nach so vielen Eindrücken, Gesprächen und Verkostungen war es Zeit für etwas „Handfestes“. Am Stand von Rolling Taste sind wir dann fündig geworden und der „Pulled Gans Burger mit Maronencreme“ hätte kein besserer Abschluss des Tages sein können. Verboten lecker!

Ich hoffe mit meinem Rundgang konntet ihr einen kleinen Eindruck erhalten und vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Jahr dort. Was meint ihr?

Zuckersüße Grüße,

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