Kuchen und Torten

Blaubeeren zur Geburt ♥ ein „Naked-Drip-Cake“ für Mathilda


Wenn ein Baby zur Welt kommt reicht eigentlich gar kein Kuchen dieser Welt aus, um dieses Wunder zu beschreiben. Ich finde aber ein Kuchen ist ein guter Anfang, um einen neuen Menschen auf der Welt zu begrüßen. Ach, und natürlich um der Mama die ersten Tage zu versüßen!

Aber wer ist denn nun diese Mathilda Dorothea und warum backe ich für sie eine Torte zur Geburt? Dazu ist eine kleine Vorgeschichte notwendig…

Vor einer Weile habe ich die liebe Mareike kennengelernt, sie hatte bei meinem Schatz ein Shooting gebucht und ich durfte die Beiden an diesem Tag als Assistentin begleiten. Vom ersten Moment an haben wir uns super verstanden und konnten uns auf einer Wellenlänge unterhalten, das ist wirklich was Besonderes! Mareike ist neben ihrem momentanen „Haubtjob“ als liebevolle Mama auch Fotografin und fängt wunderschöne Momente ein, so auch die Schwangerschaft ihrer Schwester Tabea. Als nun die Geburt ihrer kleinen Nichte anstand, bat sich mich einen Kuchen zur Begrüßung der kleinen Mathilda zu backen. Mareike erzählte mir dann, dass sie das Baby seit Beginn der Schwangerschaft „Blaubeerchen“ nannten. Da geht doch mein „Erzieher-und-ich-liebe-Babys-sowieso-Herz“ auf und ich habe den Kuchen sooooo gern für sie gebacken!

„Blaubeerchen wird Blaubeerchen genannt, seitdem sie so groß ist wie eine Blaubeere, auch wenn Sie jetzt schon so groß ist wie eine Ananas, Blaubeerchen bleibt bestehen.“ (Zitat Mareikes Blog)

Zwischen den zitronigen Böden und der Mascarpone Creme tummeln sich übrigens auch noch Heidelbeermarmelade und frische Heidelbeeren, wie es von der stolzen Tante gewünscht war. Die Blaubeere spielt, wie ich finde, eine ganz besondere Rolle und hat deswegen einen schlichten Ehrenplatz auf der Torte gefunden. Schlicht ist oft doch am Schönsten und ich bin schon so gespannt darauf, die kleine Mathilda kennenzulernen… ♥

Weiter unten gibt es übrigens noch Fotos vom Anschnitt!

Zuckersüße Grüße,

 

 

 

Ps.: Den tollen Caketopper, in meiner Lieblingsfarbe altrosa, gibt es übrigens bei firastudio (selbst von Mareike gekauft!) 🙂

Naked-Drip-Cake mit Zitrone und Heidelbeeren
(für 3 Springform-Böden mit ca. 22 cm Durchmesser)

Teig

  • 300 g weiche Butter
  • 1 kg Mehl
  • 450 g Zucker
  • 5 TL Backpulver
  • 450 ml Milch
  • 9 Eiweiß
  • 20-30 ml frisch gepresster Zitronensaft
    (je nachdem wie sauer ihr es mögt)

Mascarpone-Creme 

  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Puderzucker
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • eine Messerspitze rosa Lebensmittelfarbe
    (ich verwende die Gelfarben von Wilton)

Sonstiges

  • 100 g Heidelbeermarmelade
  • 250 g frsiche Heidelbeeren
  • 200 g weiße Kuvertüre
  1. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen und die Springform mit Butter fetten. Für den Boden schneide ich immer einen Kreis aus Backpapier aus (in dem Fall 3 Stück) und lege ihn in die Form, dann lässt der Kuchen sich später besser ablösen.
  2. Für den Teig die weiche Butter zuerst in einer großen Schüssel mit dem Rührer schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl, Backpulver und Zucker miteinander vermengen. Die Mehlmischung nun zu der Butter geben und ca. 1 Minute verrühren. Dann nach und nach die Milch unterrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Zuletzt den Zitronensaft und das Eiweiß hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig nun dritteln und die Böden nacheinander (es sei denn, ihr habt drei gleiche Springformen) backen. Die Böden brauchen ca. 25-30 Minuten bei 170 Grad Umluft. Stäbchenprobe nicht vergessen! Die Böden ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann aus der Form lösen und komplett auskühlen lassen.
  4. Nun die Cremefüllung vorbereiten. Dafür die Mascarpone in eine Schüssel geben und mit dem Rührer kurz aufschlagen. Frischkäse dazugeben und zu einer glatten Masse verrühren. Dann erst den Puderzucker dazugeben und so lange rühren, bis er sich aufgelöst hat. Zum Schluss die Zitronenschale dazugeben und die Creme mit etwas Lebensmittelfarbe leicht rosa / lila färben. Die Creme für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  5. Bevor jetzt gestapelt wird, müssen erst die Böden „gestutzt“ werden. Wenn der Teig beim Backen zu hoch gegangen ist, die Böden mit einem großen Messer begradigen, damit sie schön gleichmäßig glatt sind. Dann geht es los!
  6. Auf den untersten Boden zuerst die Hälfte der Creme geben und verstreichen – das geht noch besser mit einem Spritzbeutel und einer Tülle. Etwa 1/4 der Heidelbeeren (ca. 65g) gleichmäßig darauf verteilen – siehe Bild oben. Dann vorsichtig den zweiten Boden auflegen und leicht andrücken. Auf den zweiten Boden nun zuerst die Heidelbeermarmelade gleichmäßig verstreichen und dann den Rest der Creme auftragen. Wenn ihr den dritten Boden auflegt, achtet darauf, dass der Kuchen oben immer mit einer UNTERSEITE abschließt, damit es oben schon grade ist – den letzten Boden also falsch herum auflegen und leicht andrücken.
  7. Nun die Kuvertüre bei geringer Temperatur über einem Wasserbad schmelzen, kurz abkühlen lassen und oben auf den Kuchen geben / gleichmäßig mit einem Löffel verstreichen. Es sieht besonders schön aus, wenn die Kuvertüre an den Seiten leicht runterläuft bzw. „dripped“. Solange die Kuvertüre noch weich ist, die Heidelbeeren in der Mitte zu einem kleinen Berg türmen.
  8. FERTIG! 🙂

Die folgenden Fotos sind alle von Mareike. Nach der Übergabe des Kuchens lag der Anschnitt ja nicht mehr in meiner Hand und ich bin doch immer so verdammt neugierig, wie er von innen aussieht. Als „Bäckerin“ will man doch schließlich wissen, wie der Kuchen bei den Gästen ankommt und wie der Anschnitt aussieht. Mareike war deshalb so lieb und hat mir die Fotos geschickt. Wenn ihr mehr von ihr und ihren Fotos erfahren wollt, schaut doch gerne auf ihrem Blog vorbei – HIER GEHTS LANG.

 

 

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1 Comment

  • Reply Yvonne 19. Oktober 2017 at 13:09

    Oooh Yummy!! Der Kuchen sieht wirklich fantastisch aus!!
    Damit kann man wirklich gut auf die Geburt „anstoßen“ 🙂

    Viele Grüße, Yvonne

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